
.

Den Spruch “Geld allein macht nicht glücklich” kennen Sie alle. Daß aber auch Glück allein nicht glücklich machen soll, mag Ihnen im ersten Augenblick nicht ganz logisch erscheinen. Aber schauen wir uns doch mal die alltägliche Realität an:
Ein gedankliches Konzept
Wenn ich mal die Menschen in meinem Umfeld frage; “Was brauchst Du zum Glücklichsein?”, höre ich meistens die gleichen Antworten: “Mehr Geld”, “Eine harmonische Beziehung”, “einen (anderen) Lebenspartner”, “einen neuen Job” und dergleichen. Das ist allerdings nur ein gedankliches Konzept, ein Wenn-Dann-Prinzip, das so nicht funktionieren kann: Wenn ich mehr Geld habe, dann bin ich glücklich. Daß das nicht stimmt, wissen wir aus der Welt der Promis, die trotz Reichtum im seltensten Fall glücklich sind. Bestes und gleichzeitig traurigstes Beispiel ist wohl Michael Jackson, der trotz immensen Reichtums selten einen glücklichen Eindruck machte.
Mein Partner soll mich glücklich machen
Dieser Gedanke ist der Supergau für jede Beziehung. Wenn Sie der Meinung sind, ihr Lebenspartner ist für Ihr Glück zuständig, dann ist Ihre Beziehung von Anfang an zum Scheitern verurteilt.
Ist das Streben nach Glück überhaupt ein sinnvolles Lebensprinzip?
Definitiv Nein. Ich sag´ Ihnen auch warum: Glück ist ein äußeres Konzept, das auf die Erreichung von äußeren Zielen basiert. Beispiel: Sie fühlen sich unglücklich und gehen shoppen, um dieses “Unglücksgefühl” zu überwinden. Aber Sie wissen genau so gut wie ich, dass diese Glücksgefühle nicht von langer dauer sind.
Glück ist flüchtig
Ein weiterer Nachteil dieses Lebensprinzips: Wenn ein äußerer Zustand (Geld, Partner, Erfolg) für Ihr Glück verantwortlich ist, dann sind Sie von diesem Zustand abhängig. Bleibt der Erfolg aus, sind sie auch nicht mehr glücklich. Aber sogar wenn dieser Zustand anhalten sollte, ist das Glücksgefühl kein Dauergast. Wenn Glücklichsein Ihr Lebensprinzip ist, dann wird Sie das möglicherweise zu immer neuen Taten anspornen, da Sie ja immer wieder etwas tun müssen, um Ihr Glücksziel zu erreichen, aber Ruhe und Frieden finden Sie so nicht.
.
“Das Streben nach Glück ist der beste Garant
für ein unglückliches Leben!”
.
Gute Fragen
Wenn Sie noch ein Verfechter des Glücklichseins sind, dann stellen Sie sich doch mal folgende Fragen:
- Wollen Sie Ihre seelische Verfassung und Ihren Gemütszustand von einem äußeren Zustand abhängig machen, der sich jederzeit ändern kann?
- Wollen Sie die Macht, Ihnen ein gutes Gefühl zu vermitteln, an andere Menschen und äußere Umstände abgeben?
- Wäre es nicht lohnender, einen Zustand anzustreben, der Sie völlig unabhängig von äußeren Umständen und dem Verhalten anderer Menschen macht?
Die Abkehr vom “Glücklichseinwollen”
Aber wie erreichen Sie diesen Zustand, werden Sie sich jetzt vielleicht fragen? Das ist gar nicht einmal so schwer. Wenn Sie erst einmal erkannt haben, daß das Streben nach Glück ein sehr wackliges Lebenskonzept ist, wird das Leben für Sie sehr viel leichter werden. Stattdessen konzentrieren Sie sich auf innere Zufriedenheit. Und da innerer Frieden weder von Menschen, noch von Dingen oder Umständen abhängt, ist dieses Lebensziel der einzige Weg zum wirklichen Glück, nämlich zu innerem Frieden.
.
Buchtipps zum Thema “innere Zufriedenheit”
Videotipp: Robert Betz – Lust auf Liebe
.
Fazit
Das Streben nach einem glücklichen Leben ist der beste Weg zum chronischen Unglücklichsein. Auch wer sein Glück in Partnerschaft und Beziehung sucht, kann letztendlich nur enttäuscht werden. Der bessere Weg ist die Suche nach innerem Frieden.
.
Noch eine Bitte zum Schluß
Überwinden Sie bitte Ihren inneren Schweinehund und geben ein Lebenszeichen von sich, wenn Ihnen
der Artikel “Glück allein macht nicht glücklich” gefallen hat. Zum Beispiel mit einem Kommentar oder indem Sie den “Follow this Blog” Button von NetworkedBlog auf der rechten Seite drücken. Wenn Sie gerade mit Facebook online sind, erscheint Ihr Profilbild in diesem Fenster.
.
Sie können auch dieses Blog abonnieren oder den Artikel mit dem Share / Save Button in facebook oder mySpace posten. Auch damit unterstützen Sie meinen Blog. Vielen Dank.
Blog abonnieren